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Sie sind hier: Home → Suchtberatung → Glücksspiel
Wie gewonnen, so zerronnen… Der erste Schritt ist meist der schwerste, wenn es darum geht, Suchtprobleme offen anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Die Evangelischen Suchtberatungsstellen bieten seit vielen Jahren Menschen, die von legalen Suchtmitteln wie Alkohol, Medikamente, Glücksspiel- oder Online-Sucht abhängig sind sowie deren Angehörige Beratung und Behandlung bei Suchtproblemen. Mit unseren Beratungsangeboten und der Möglichkeit, an einer unserer Selbsthilfegruppen teilzunehmen, steht Ratsuchenden ein breites Hilfsangebot zur Verfügung.
Einen besonderen Schwerpunkt unserer
Arbeit bildet die Glücksspielberatung, die wir nun verbessert anbieten
können. Aufgrund des Glücksspielstaatsvertrages der Bundesländer
entwickelte die Hessische Landesstelle für Suchtgefahren ein
Modellprojekt für den Bereich Glücksspielprävention- und -beratung. Als
ausgewählte Schwerpunktberatungsstelle verfügt die Evangelische
Suchtberatungsstelle über zwei Fachberater/innen, Beate Fuchs und Ralf
Hölzel. Die Hilfe unserer Beratungsstelle nehmen Betroffene jedoch meist erst dann in Anspruch, wenn ihnen z.B. aufgrund ihrer Spielsucht die Folgeprobleme über den Kopf gewachsen sind. So, wie Jürgen T., der nach zehn spielfreien Jahren sicher war, sein Suchtverhalten überwunden zu haben. „Zunächst habe ich nur ein wenig Onlinepoker gespielt, nur aus Spaß, wie ich mir selbst vormachte. Doch der Gedanke, das große Geld zu machen und die Verluste aus früheren Jahren auszugleichen, ließ mich nicht mehr los. Onlinepoker wurde mir zu langweilig und ich landete irgendwann im Casino. Danach ging es schnell bergab. Konten überziehen, Familie, Freunde und den Arbeitgeber belügen, um an Geld zu kommen. Ich habe alles aufs Spiel gesetzt und habe keine Erklärung warum…“ Herr T. nutzt nun die Hilfe unserer Beratungsstelle für Einzelgespräche, er nimmt weiterhin an einer Selbsthilfegruppe teil, um sich auf eine ambulante Therapie vorzubereiten. Wer sich telefonisch meldet, bekommt kurzfristig einen Termin für ein persönliches Gespräch in unseren Beratungsräumen in Höchst oder in der Wolfsgangstraße im Westend. Betroffene können dort über ihre Suchtprobleme sprechen, an einer unserer Selbsthilfegruppen teilnehmen und ggf. in eine ambulante oder stationäre Therapie vermittelt werden. Angehörige finden Rat und Unterstützung für sich selbst und für den Umgang mit suchtkranken Familienmitgliedern. In dringenden Fällen besteht auch die Möglichkeit, die offene Sprechstunde in unserem alkoholfreien Cafe „Alte Backstube“ Dominikanergasse 7 in der Innenstadt aufzusuchen: Jeden Dienstag von 17:30 bis 18:30 Uhr. Sie erreichen uns:
Evangelisches Zentrum für
Beratung in Höchst, Beratungsstelle Wolfsgangstraße 069 / 1505-9030 E-Mail: ev.suchtberatung@t-online.de
Café Alte Backstube - Alkoholfreies
Begegnungszentrum |
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